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Herzlichen Dank für Ihren Besuch auf meiner website und Ihr Interesse.
Seit Januar 2012 stehe ich Ihnen nur noch in Ausnahmefällen als Berater zur Verfügung. Sie finden mich jetzt in der Pumpenfabrik Wangen.
Ich freue mich weiterhin über den intensiven Austausch mit Ihnen zu den auf meiner Seite vorgestellten Themen, insbesondere zu Innovation im Management. Bitte kontaktieren Sie mich jederzeit bei Fragen, Anregungen oder für intensiven Dialog über die beschriebenen Themen.
Managementinnovation >
Persönlichkeit . Entwicklung . Wachstum .
Steigerung der individuellen und der kollektiven Leistungsfähigkeit einer Organisation - die Grundlagen für jeden anhaltenden unternehmerischen Erfolg.
Management Innovation: Hinterfragen und vor allem verändern der Art und Weise, wie Führungskräfte und Manager tagtäglich "ihren Job machen". Ich unterscheide hier bewusst zwischen Führungskraft und Manager. Denn ein Manager, der sich in erster Linie um Prozesse und Funktionen kümmert, ist noch lange keine Führungskraft. Eine wahre Führungskraft verfolgt das Ziel, andere Menschen erfolgreicher zu machen. In diesem Sinne sollte auch der Manager kompromisslos den Menschen (... dazu zählt auch die Spezies "Mitarbeiter"...) in den Mittelpunkt seines Denken und Handelns rücken, um die Leistungsfähigkeit und damit den Erfolg der gesamten Organisation zu erhöhen. Erfolge werden letztlich nur durch Menschen erzielt, nicht alleine durch Strategien, Prozesse oder Funktionen.
"Innovation" wird hier eher wie im angelsächsischen Sprachraum gebraucht im Sinne von Anpassung, Weiterentwicklung oder auch steter Veränderung und Flexibilität denn im Sinne von radikaler Neuerung. In den meisten Märkten wünschen wir uns ganz ehrlich auch einfach nur "gereifte Produkte" statt radikaler Neuerungen, angefangen bei stabilen Betriebssystemen. So verhält es sich auch mit der Management Innovation in genau diesem Sinne: Die veralteten Methoden und Prozesse müssen wir nicht radikal umbauen, aber zumindest endlich weiter entwickeln und den ganz individuellen Organisationen anpassen, die Inhalte mit Werten versehen statt immer nur die Verpackung zu verändern. Entwickeln Sie nicht die Erwartung, Management in ein paar Tagen vollkommen neu zu erschaffen. Aber erwarten Sie durchaus, dass Management deutlich wirksamer, sinnstiftender für alle Betroffenen, entmystifiziert, respektvoller und erfolgreicher, um nur ein paar Attribute zu nennen, werden kann - und muss. Dazu ist es oft erforderlich, sich von den üblichen, an Universitäten und Business Schulen gelehrten, Strategiemodellen, Prozessen und Methoden zu trennen, diese zu hinterfragen und zu verändern um an deren Stelle eigenes Wissen, Erfahrungen und sogar Gefühle zu stellen oder sie zumindest um die letztgenannten zu erweitern. Manager haben seltsamerweise einen starken Drang dazu, die Dinge zu verkomplizieren und so das Leben der Mitarbeiter unnötig zu erschweren. Managementinnovation hat zum Ziel, die Dinge endlich wieder zu vereinfachen, das (Arbeits-)Leben angenehmer zu machen und so eine überaus erfolgreiche Unternehmung zu schaffen. Darüber hinaus liegt der Fokus darin, vorhandene Stärken zu nutzen und auszuweiten und nicht in der - einfacheren - Suche nach Schwächen und Fehlern.
Ziel: Mit fantastischen Mitarbeitern einzigartige Leistungen bieten und somit den wirtschaftlichen Unternehmenszweck übertreffen: Eine - oftmals erhebliche - Verbesserung der Unternehmensergebnisse und Schaffung von echten Wettbewerbsvorteilen.
Warum überhaupt Managementinnovation:
Aus heutiger Perspektive: Die allgegenwärtigen Krisen haben inzwischen jedem von uns deutlich gemacht, dass in unseren Systemen etwas nicht ganz stimmen kann und Werte beiseite gedrängt wurden. Ein grosser Teil der Manager muss endlich umdenken (einer geringer Teil hat dies schon hinter sich) statt sich weiterhin von oft vollkommen unrealistischen, überzogenen Zielen und nicht selten auch von Gier nach immer noch mehr treiben zu lassen und entsprechend die gesamte Organisation zu (über-)fordern. Jeder behauptet von sich, diese Hintergründe ebenfalls zu missbilligen und dem Verlust von Werten in unserer Wirtschaftswelt (und nicht nur dort) nicht länger zusehen zu wollen. Nur kaum jemand will wirklich etwas ändern, wohl aus der selben Angst einen persönlichen Nachteil oder mehr Arbeit in Kauf nehmen zu müssen. Ich versichere Ihnen, es tut nicht wirklich weh. Die auf den genannten unrealistischen Vorstellungen etc. aufgesetzten Strategien werden noch dazu so gut wie nie erfolgreich umgesetzt, bestenfalls in Teilbereichen. Oder kennen Sie eine Strategie, die exakt wie geplant und nicht nur annähernd so wie geplant umgesetzt wurde?
Aus Perspektive der letzten 100 Jahre: Zu Beginn des Industriezeitalters wurden die Grundsteine für unseren heutigen Effizienzwahn gelegt. Es sind die ersten Industrieunternehmen entstanden. Abläufe mussten geteilt und standardisiert werden. Die damals "plötzlich" für ein Entgelt arbeitenden Menschen brauchten klare Aufgabenstellungen, Anweisungen, Kontrolle, Disziplin und Ziele. Effizienz ist seither unverändert das primäre Thema im Management. Mittlerweile hat sich unsere Welt aber massiv weiter entwickelt. Und Effizienzprogramme kommen irgendwann zwangsläufig an ihre Grenzen: Ab einem bestimmten Punkt ist eine weitere Verschlankung von Organisation und Prozessen gleich der Skelettierung. Ehrlich gesagt, das ist ziemlich ungesund. Produkt- und Prozessinnovationen strebt jedes Unternehmen an. Effizienz ist unabdingbar, aber ist nicht das einzig wichtige Ziel. Der Managementinnovation kommt in den Unternehmen nicht die Beachtung zugute, die notwendig ist. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass fehlende Managementinnovation eine gewichtige Ursache für den „Unternehmens Burn-out“ darstellt.
Wie damit anfangen: Man muss offen sein für Wege, die man so nicht an einer Business School lernt als auch für gesunden Menschenverstand. Sind wir doch alle, oder .. ? Dann hinterfragen und verändern wir die Managementprozesse und herrschenden Überzeugungen, die ein weiteres Wachstum Ihrer Organisation verhindern. Diese Veränderung erzeugt häufig gleichzeitig eine starke Vereinfachung von Prozessen, Auflösen von Grenzen und Königreichen und Erweiterung von Kompetenzen der Mitarbeiter. (Nicht zu verwechseln mit nett gemeintem Empowerment, was in den meisten Fällen lediglich die Delegation von Verantwortung ohne Delegation von Kompetenz und Autorität bedeutet).
Die Veränderung, die ich mit Ihnen anstrebe, beruht auf Klarheit, Wirksamkeit, Einfachheit, Gelassenheit und Kraft - entwickelt aus Begeisterung für machbare Leistungsfähigkeit einzelner Menschen und ganzer Organisationen, basierend auf vielen Jahren eigener Erfahrung, umfangreichen Studien und theoretischer Ausbildung sowie Analyse der extremen Wirksamkeit innerer Kampfkünste. Hört sich für Sie auf den ersten Blick vielleicht trivial und zugleich seltsam an, aber der Ansatz über die Verbindung mit einer inneren Kampfkunst erzielt hervorragende Resultate. Dies hat absolut nichts mit esoterischer Unternehmensführung zu tun!
Die Methodik, die wir in der Anfangsphase der Managementinnovation anwenden, beruht überwiegend auf Einzelgesprächen mit Mitgliedern aller Hierarchieebenen Ihrer Organisation sowie auf übergreifenden Workshops.
- Quantitative Methoden kommen nur untergeordnet zur Anwendung. Hier gehe ich davon aus, dass Ihr Reporting alle Analysen kurzfristig zur Verfügung stellen kann. In Ausnahmen werden wir diese vertiefen.
- Qualitative Methoden im Einsatz umfassen strukturierte Interviews zu bestehenden Managementprozessen und herrschenden Überzeugungen sowie bei Veränderungsbedarf von Prozessen moderierte Prozessanalysen. Aussagen der einzelnen Mitarbeiter werden zum Schutz der Mitarbeiter nur anonymisiert in die Auswertungen aufgenommen. Vorgesetzte erfahren nicht, wer was gesagt hat. So werden auch sensiblere Themen offener angesprochen und können bei Bedarf verbessert werden.
- In Workshops werden Ergebnisse konsolidiert, hinterfragt, weiterentwickelt und gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeitet. Die Workshops werden im Idealfall mit unterschiedlichsten Charakteren und Funktionen aller Ebenen abgehalten, um Vielseitigkeit statt Einfältigkeit zu erhöhen.
- Ein einfaches Werkzeug zur Darstellung, Kommunikation, Vereinfachung oder auch Anpassung von Geschäftsmodellen - der Grundlage zur Generierung von anhaltenden Erträgen für jedes Unternehmen - findet sich in dem sogenannten Business Model Canvas: Ein grosses Stück Papier, auf dem mittels Haftzetteln und einfachen Bildern die Kernelemente und deren Zusammenhänge der unternehmerischen Tätigkeit dargestellt werden. Einfach und wirksam.
- Standardisierte Methoden und Schablonen setze ich so möglich nicht ein, da ich vollkommen offen und flexibel auf Ihre spezifische Situation, die keiner anderen wirklich entsprechen kann, eingehe und jedes Vorgehen individuell anpasse.
- Dies wird von vielen Unternehmensberatungen als extrem unproduktiv verurteilt. Wohl deshalb, da standardisierte Methoden "schneller" und auch von unerfahrenen, günstigeren Juniors abgearbeitet werden können. Ich sehe dies anders, da es meine Aufgabe ist, Ihnen einzigartige Nutzen und Vorteile zu bieten. Mittels Standardmethoden bekommt man eben auch leider nur Standardlösungen. Aus diesem Grunde hat in meinen Augen die Branche der Beratung besonders in den letzten Jahren stark gelitten. Dies ist sogar nachvollziehbar, denn zusätzlich zu Standardlösungen werden die Klienten meist mit der Umsetzung der Lösungsvorschläge alleine gelassen. Oder die Analysen und Gutachten waren schon so teuer, dass es sich viele Unternehmen nicht leisten können und wollen, für Lösungen und Umsetzung noch weiter zu zahlen. Der Nutzen und Wert eines Beraters wird daher heute sehr oft angezweifelt. Dies besonders von Mittelständlern, die eigentlich mehr als andere einen Berater bräuchten, z.B. um ihre "genetische Vielfalt" etwas zu verbessern und günstig neues Wissen zu generieren.
- Eine starre standardisierte Methode schliesst einen Grossteil der Chancen von vornherein aus, die sich am Rande des aktuellen Geschäftsmodells eröffnen können.
- Sie wollen Wettbewerbsvorteile, also ist es nicht möglich die selben Methoden einzusetzen, die schon bei anderen so verwendet wurden. Ausnahmen hiervon gibt es für mich lediglich in quantitativen Modellen.
- Ich bin überzeugt, dass wir keine Klone in der Wirtschaft benötigen, um erfolgreich zu sein. Sondern individuelle Unternehmen, die so gut werden wie sie selber können und nicht wie andere vielleicht sind. Kopien sind i.d.R. schlechter als das Original.
- Da ich ein neutraler externer Partner bin, spreche ich auch Dinge an, die interne Mitarbeiter nicht mehr deutlich sehen können und zusätzlich vielleicht nicht sehen oder sagen wollen.
Warum wird Managementinnovation noch immer von so vielen Managern ignoriert: Managementinnovation bedeutet sehr oft, dass Manager einen Teil ihrer sogenannten Macht an ihre Mitarbeiter abgeben müssten. Auch wenn damit die Leistung der Organisation zunimmt haben zahllose Manager damit ein unüberwindliches Problem. Sie wollen nicht verstehen, dass bessere Unternehmensergebnisse einhergehen können mit reduziertem eigenen Arbeitsaufwand (oder eigener Anwesenheit, die noch dazu irgendwann unter zu hohem Druck, zu viel Micromanagement und zu wenig Regenerationsfähigkeit extrem unproduktiv wird... Warum glauben so viele Manager, nur mit 60 Stunden die Woche oder mehr ist man ein echter Manager...?). Nicht jede Entscheidung muss ganz oben getroffen werden ....
Ich unterstütze Führungskräfte der obersten Ebenen, Mut für Entscheidungen, "Machtverzicht" und Einfachheit zu entwickeln, endlich ewig ausgetretene Wege zu verlassen, Neues zu wagen und auch mal Querdenker zu unterstützen. Innovation im Management ist ein Muss für jedes Unternehmen.
Exkurs: Harvard Business Manager 07/2011, Ikujiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi: Der Weise Manager "Der Manager von morgen muss ein pragmatischer Idealist sein, der sich nicht scheut, auch mal bei den alten Philosophen Anleihen zu nehmen...", "CEOs müssen sich fragen, inwieweit ihre Entscheidungen über ihre Unternehmen hinaus die Gesellschaft zum Besseren hin beeinflussen. Dann werden sich Unternehmen als soziale Gebilde begreifen..." und "Die Welt braucht Führungskräfte, die bei ihren Entscheidungen berücksichtigen, dass alles mit allem verbunden ist und sich permanent verändert..." ... um ein paar wenige Kernaussagen zu zitieren.
Dieser Artikel ist äusserst lesenswert - und trifft exakt wesentliche Aspekte, die ich Ihnen im Rahmen von Managementinnovation, Führungskraftentwicklung und der Yiquan Methode zur Verfügung stelle, um Sie, Ihre Mitarbeiter und damit Ihr Unternehmen erfolgreicher und gleichzeitig "sympathischer, stressfreier" zu machen.
Wir brauchen echte Führungskräfte, die etwas bewegen und Neues schaffen wollen statt entscheidungsresistent immer wieder veraltete Methoden zu kopieren und Mitarbeiter "klein" und unwissend zu halten!
Einfachheit und Klarheit der Yiquan-Methode ist ebenfalls für zahlreiche Führungskräfte schon eine hervorragende Basis für wirksames Management und Führung.
Praktizieren von Yiquan steigert Ihre Leistungsfähigkeit und damit die Ihrer Organisation noch weiter. Es hat sich gezeigt, dass Ergebnis- und / oder Umsatzsteigerungen von 10 % und mehr bereits im ersten Jahr realistisch sind. Dies wurde in mehreren Fällen allein schon mit dem Praktizieren ein paar weniger Übungsprinzipien des Yiquan durch die Führungsebene der jeweiligen Unternehmen erzielt.
Sie lernen durch Yiquan wieder, sich als Mensch und Ihre Mitarbeiter in den Vordergrund zu stellen. Achtsamkeit, Wertschätzung, Respekt und Persönlichkeit sind nur ein paar der Werte, die sich positiv entwickeln. Manager müssen ein neues Bewusstsein entwickeln, wenn sie zukünftig erfolgreiche Unternehmen führen wollen:
Ich freue mich darauf, Sie persönlich kennen zu lernen.
Ihr Jochen Kuhn
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Der Zusammenhang von "Unternehmens Burnout" und persönlichem Burn-out: Lösungsansätze und Erkennen der Situation.
Die Yiquan-Methode . Ein pragmatischer Ansatz für wirksames Management durch Einfachheit und Klarheit. Ziel von Management ist nicht, immer alles noch komplizierter zu machen. Ein paar Beispiele der Yiquan-Prinzipien, mit denen ich zum Hinterfragen anregen möchte.