Es geht um Ihren unternehmerischen Erfolg
- in Kombination mit Ihrem persönlichen Erfolg

Warum weiterlesen und mich kontaktieren?
Weil ich nicht mit vorgefertigten Schablonen arbeite und weil SIE mir einfach MEHR bedeuten!


Achtsamkeit im Management, insbesondere achtsame Führung, ermöglichte vielen der erfolgreichsten Manager der Welt, die von ihnen geführten Unternehmen und deren Mitarbeitende so einzigartig zu entwickeln.


Erfolg als messbare Konsequenz durch Achtsamkeit

Themen wie Resilienz, Bewusstheit, Mindfulness und auch Philanthropie sind in der Wirtschaftswelt in aller Munde. Und das nicht ohne Grund. Sie alle basieren unter anderem auf dem Prinzip der Achtsamkeit.

Was im Detail bedeutet Achtsamkeit?

Wir Menschen neigen dazu mit gewohnten Denk- und Handlungsmustern auf das zu reagieren, was wir sehen, hören und fühlen. Damit wiederholen wir ständig nur die Vergangenheit. Wir erschaffen nichts Neues. Wenn wir aber kreativ sein wollen und neue Wege finden wollen (oder müssen) - worunter auch die in vielen Unternehmen anzutreffenden Veränderungsprojekte fallen - dann kann das nur gelingen, wenn wir die Dinge ohne zu urteilen wahrnehmen. Das ist Achtsamkeit. Das kann man lernen.



Wichtig ist nicht nur die Offenheit im Kopf, die beanspruchen viele für sich. Wichtig ist das Gesamtpaket aus Kopf, Herz und Wollen

siehe vor allem „Theory U“ von Otto Scharmer, MIT und Presencing Institute (PI)

Nicht das Kopieren von Strategien und Prozessen der Vergangenheit macht Unternehmen erfolgreich, sondern nur das Erkennen und das Spüren, welche Kompetenzen für den Erfolg von heute und morgen erforderlich sind und sein werden.

Achtsamkeit verschafft Ihnen die Fähigkeit, die Realität zu erkennen - Sie nehmen die Dinge wahr, ohne sie mit Ihren gewohnten Mustern zu beurteilen

Achtsamkeit ist eine extrem wichtige Fähigkeit für jeden, der wirklich überdurchschnittlich erfolgreich und wirksam sich selbst und andere führen möchte. Mittels Achtsamkeit erhöht man seine emotionale Intelligenz und Sozialkompetenz. Lernen Sie mich kennen und profitieren Sie umgehend von meiner erfolgreichen und anerkannten Praxiserfahrung.

Gestern

In Zeiten der Arbeitsteilung mussten die Menschen lernen, nur Teile einer gesamten Arbeit zu leisten. Bisher hatte jeder immer alles gemacht. Plötzlich war aber ein Umdenken erforderlich. Man hat den direkten Bezug zu einem herzustellenden Produkt aus den Augen verloren. Dies erforderte klare Ziele und Vorgaben, um produktiv Dinge herstellen und vor allem zwecks Entlohnung messen und bewerten zu können. Dies haben die Menschen aber mittlerweile gelernt. Die Potentialentfaltung im Job blieb aber nach wie vor auf der Strecke und fand stets erst nach Feierabend im Verein und bei den Hobbys statt - und eben nicht am Arbeitsplatz. Was für ein Verlust an Ressourcen.

Heute

Heute muss Führung anders verstanden werden. Die Menschen haben sich entwickelt. Jeder hat auf Knopfdruck Zugang zu allen gewünschten Informationen und Wissen. Die Menschen sind „aufgeklärter“ und schon sehr stark vernetzt. In solchen Zeiten kann Führung nur bedeuten, die Menschen zu inspirieren, ihnen die Entfaltung ihres Potentials und „Genius“ und Erfolg zu ermöglichen, ihnen den Sinn ihres Tuns klar zu verdeutlichen, sie glücklich zu machen. Auch das letztgenannte zählt dazu, auch wenn Führungskräfte dies heute nicht auf ihrer Agenda stehen haben. Wer aber nicht glücklich ist im Job, der wird sich verstellen, der wird nur eine Rolle spielen. Diese kann nicht ehrlich und authentisch sein. Das Potential kann so nicht ausgeschöpft werden.

So steigern Sie den Unternehmenserfolg in schwierigen Zeiten und auch in dynamischem Umfeld



Achtsamkeit ist die Fähigkeit, die Dinge wahrnehmen zu können ohne diese anhand gewohnter Muster sofort zu beurteilen oder sofort mit einem Etikett zu versehen. Achtsamkeit bedeutet, die Realität zu erkennen wie sie tatsächlich ist. Achtsamkeit bedeutet mehr als Aufmerksamkeit. Achtsamkeit ist nicht objektbezogen wie Aufmerksamkeit. Achtsamkeit ermöglicht somit auch das Erkennen von Möglichkeiten, die sich am Rand oder in vollkommen anderen Bereichen ergeben können.

Loslassen bedeutet zum Beispiel, die unter Managern und Führungskräften stark verbreitete Angst vor Kontrollverlust zu überwinden. Zu akzeptieren, dass man sich nicht um alles selber kümmern muss, sondern Menschen in unserem Umfeld sind, die durchaus etwas besser können als wir selber. Loslassen bedeutet auch, sich regelmäßig zurückzunehmen, sich zurückzulehnen, um notwendige Daten und Fakten „wirken“ zu lassen und der Intuition Raum zu geben. Die richtigen, guten Entscheidungen entstehen einfach „irgendwie“, sind plötzlich und meistens im richtigen Moment da. Nur nicht, wenn man angestrengt nach ihnen sucht. Das betrifft alle Bereiche in jedem Job.

Veränderung und Erfolg muss man auch zulassen können, wenn der Moment der Umsetzung vielleicht mal überraschend (anders) kommt. Niemand ist anderen überlegen oder unterlegen. Ein Grundverständnis herausragender Führender, um anderen, dazu zählen auch Mitarbeitende, die Entfaltung ihres Potentials (und Genius) zu ermöglichen. Zulassen heißt, andere Meinungen und Sichtweisen zuzulassen und einnehmen zu können. Nur so entwickelt man sich auch selber weiter und kommt aus eigenen Gewohnheiten und Glaubenssätzen raus. Zulassen heißt, Raum zu geben. Die eigene Meinung ist nur aus der eigenen Perspektive immer die richtige.

Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten und in die der anderen. Primär aber tatsächlich, sich selber vertrauen und von Meinungen anderer unabhängig zu machen. Nicht Egoismus kultivieren, aber sich vertrauen und trauen, die eigene Meinung zu vertreten. Egal, wie lächerlich sie erscheinen mag. Viele der brillantesten, kreativsten Köpfe wurden anfangs belächelt für ihre Ideen. Wenn man nicht für seine Ideen von anderen belächelt wird, sind sie vielleicht nicht gut genug, sondern lediglich ein Ausfluss gewohnter, herkömmlicher und mittelmäßiger Denk- und Handlungsmuster. Vertrauen bedeutet auch, Wertschätzung statt Gewohnheit den Alltag bestimmen zu lassen. Sich selbst und anderen gegenüber. So baut man Vertrauen auf.


Beherzigen Sie diese 4 Regeln und Sie können darauf vertrauen,
dass sich der Erfolg tatsächlich einstellt. Sie werden immer besser in dem,
was Sie tun - versprochen!

Mehr über das "Warum"

Unser Leben ist kein Marathon. Viele Sprints entsprechen eher unserer Natur und Entwicklungsgeschichte. Früher kam nur alle paar Wochen mal ein Säbelzahntiger in der Höhle vorbei, sorgte für Stress und dann war wieder für Wochen Ruhe. Heute ist dieser Ablauf für viele auf den Kopf gestellt. Und der Säbelzahntiger wurde ersetzt durch druckerzeugende Vorgesetzte, die leider oftmals auch unbewusst rein durch Anwesenheit Druck aufbauen. Sie müssen aber kein Säbelzahntiger sein! Es ist somit leicht nachzuvollziehen, dass Ruhezeiten äusserst produktiv sind. Nur durch regelmässige Ruhe nährt man seine langfristige Leistungsfähigkeit. Auch nur in der Ruhe ist man kreativ, wie Hirnforscher mittlerweile hinreichend belegt und erklärt haben. Und nur Kreativität und Leistungsfähigkeit können Einzigartigkeit entstehen lassen. Es ist auch sinnvoll zu versuchen, Kapazität zu steuern statt ewig nur Kompetenz messen zu wollen.

Jetzt braucht man nur noch einen Weg, der einen entsprechend in Verbindung mit seinem wahren Potential bringt und gleichzeitig dafür sorgt, dass man die Kraft, Gelassenheit und auch die Gesundheit behält, um die Menschen um sich herum zu ihrem Potential zu führen, sie entwickeln und gestalten lässt ohne selber Angst vor Kontrollverlust zu bekommen. Diesen Weg gibt es und dieser Weg lässt sich auf vielfältige Weise in jedem Unternehmen nutzen: Für gleichzeitig unternehmerischen und persönlichen Nutzen. Beinahe jede führende Business School sieht den Weg in reiner Meditation, was ohne jeden Zweifel äusserst wertvoll und richtig ist. Stellen Sie sich jetzt vor, es gäbe eine Methode, die Meditation und gleichzeitig Körpertraining beinhaltet. Und dabei eine Einheit aus Denken, Fühlen und Handeln herstellt. Die Neuroplastizität (darunter versteht man die Fähigkeit von ganzen Arealen im Gehirn, von Synapsen und Nervenzellen, sich je nach Aktivität zu verändern und zu entwickeln) deutlich fördert. Die also extrem effizient ist - was man als Top Executive und Führender bevorzugt. Diese Methode gibt es. Deren Wurzeln sind gerade mal gut 2500 Jahre alt, also bestimmt hinreichend erprobt und optimiert. Wir haben sie auf die Anforderungen Führender hin optimiert und die Essenzen noch weiter nutzbar gemacht, um sie breiter im Management einsetzen zu können.

Mein Ziel ist es, Menschen und damit Unternehmen so erfolgreich zu machen wie möglich - und den Mitarbeitenden gleichzeitig ohne Einschränkungen das Arbeiten mit Freude und ohne sinnlosen negativen Druck zu ermöglichen. Dies ist möglich, nur müssen die Führenden an der Spitze beginnen. Zugegeben, es ist nicht einfach und es erfordert Zeit und Wollen ( ...sonst könnte es ja jeder...) . Lassen Sie sich überzeugen, es lohnt sich in jedem Fall - auf allen Ebenen!

Ihnen begegnet dieses Thema nun schon zum wiederholten Mal
und jedesmal hatten Sie sich (vergeblich) fest vorgenommen, aktiv zu werden?

Das ist Ihre Chance: Kontaktieren Sie mich jetzt

Denken Sie immer daran - Es gibt nur einen Weg, Bewusstheit und Wahrnehmung wirklich zu schärfen und dadurch die persönlichen und unternehmerischen Ergebnisse exponential zu verbessern.

Name*:

Firma:

Strasse, Nr.:

PLZ, Ort:

Telefon:

eMail*:

* Pflichtfeld

Nachricht:

Wer ist Jochen Kuhn
und was bekomme ich von ihm?

Sie bekommen von mir langfristig wirksame Wettbewerbsvorteile & ausgeprägte Leadership-Fähigkeiten. Sie bekommen keine vorgefertigten Lösungen, sondern immer auf Sie persönlich und Ihre Situation angepasste Begleitung, Coaching und Unterstützung.

Ich bin heute Geschäftsführer der Albert Berner Deutschland GmbH und werde dennoch auch in Zukunft meinen Ansatz und Methoden, um Achtsamkeit, Menschenorientierung und Gelassenheit im Management zu stärken, einigen wenigen Managern auf der obersten Führungsebene vermitteln.

Jochen Kuhn - 15 Jahre operative, internationale Management- und Führungserfahrung auf Geschäftsführungsebene
und mehr als 7 Jahre Erfahrung im Bereich der “klassischen” Managementberatung

Ich verspreche Ihnen keine Schnörkel und Nebelwolken, sondern neueste Erkenntnisse der Meditations-, (auf Meditation ausgerichtete) Gehirn- und Herzforschung renommiertester Forschungsinstitutionen sowie die spezielle Achtsamkeitstechnik IKGT , die gleichzeitig Geist und Körper entspannt, trainiert und entwickelt. Die positive Auswirkungen spezieller Achtsamkeitstechniken auf den Unternehmenserfolg wurden umfassend in zahlreichen Studien nachgewiesen. Achtsamkeit ist mittlerweile wissenschaftlich als wesentliche Erfolgskomponente im Management / Unternehmensführung anerkannt und nimmt rasend schnell an Bedeutung zu.

  • Generalist mit über 15 Jahren breiter, internationaler Management- und multikultureller Führungserfahrung
  • Erfolgreiche Führung, Optimierung und Ausbau großer Organisationseinheiten oder ganzer Unternehmen bis über 1000 Mitarbeiter auch in Krisensituationen
  • Über 7 Jahre klassische Beratungstätigkeit Fokus Strategie, Vertrieb, Führung
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Organisationspsychologie, Aufbaustudium in Marketing, Executive MBA von zwei führenden Business Schulen in der Schweiz und den USA
  • Diplomierter und praktizierender Lehrer einer chinesischen inneren Kunst (Yiquan, beinhaltet u.a. die Essenzen der Zen-Meditation)
  • Viele Jahre eigene praktische Erfahrung mit “mindful leadership” / Achtsamkeit im Management und Vermittlung der Fähigkeiten an Manager statt nur “Lehrerfahrung”
  • Breite funktionelle Erfahrung und Vielfalt: Beherrschung der meisten Schlüsselfunktionen im Unternehmen
  • Ausgeprägter Pragmatismus
  • Operative Erfahrung: Handel, Produzierende Industrie, insbesondere Automobilzulieferer / Chemie, Maschinenbau, Food Ingredients
  • Beratungserfahrung: zusätzlich Medizintechnik, IT, Automobil, Pharma, Gesundheit, Dienstleistung

Mein Werdegang ist geprägt von steter Ausweitung der Sichtweisen und Hinterfragung althergebrachter Überzeugungen. Ich habe immer wieder den Inhalt von Fragen hinterfragt – und so oft mehr als eine mögliche Antwort auf ein Problem erhalten.

Mein Traum war es schon lange, möglichst viele Menschen erfolgreich, damit glücklich und letztlich gesünder zu machen. Für mich war und ist dabei der größte Hebel immer „ganz oben“. Ich dachte sehr lange, dies sei ein dezent überzogener Anspruch und vermied es, über meinen Traum zu sprechen.

Schließlich werden Träume gerade in unserer pseudo-rationalen Wirtschaftswelt, in der so viele nur noch fähig sind, in Schablonen und Standards zu denken und sich einreden, sie würden alles rein rational entscheiden, gerne ins Lächerliche gezogen. Denn sie träumen nicht mehr – öffentlich.

Womit wir heute einer absurden Welt leben, in der zwar alle sagen “da läuft was schief”, aber kaum einer den Mumm hat, etwas zu ändern. Wir leben in einer großen Depression, der Traum-Depression. Und viele Menschen haben noch dazu die größte Kraft, die wir Menschen in uns tragen, auch schon vergraben: Die Vorstellungskraft.

Einfachheit, Menschlichkeit, Ergebnisse

Keine Errungenschaft unserer Welt ist ohne Vorstellungskraft entstanden. Heute bin ich genau zu dem in der Lage, wovon ich geträumt habe und jeden Tag werden es mehr Führungskräfte und Manager, mit denen ich arbeiten darf. Mein Ansatz funktioniert in beinahe jedem Unternehmen und bei den meisten Einzelpersonen hervorragend (sofern man “macht” …) und ist weit jenseits theoretischer Managementberatung angesiedelt. Ich bin stolz darauf und das Thema ist mittlerweile in Chefetagen auch großer Konzerne vorzeigbar. Selbst Berufsskeptiker können den Wert von speziellen Meditationstechniken für Manager und Unternehmen nicht mehr ignorieren. Dies alles habe ich nicht zuletzt auch deshalb umsetzen können, weil meine liebe Frau immer den Glauben an mich bewahrt und mich immer wieder ermutigt und unterstützt hat. Ich fühle mich heute oft bestätigt, wenn ich gerade die letzten 1-2 Jahre beinahe schon täglich in allen möglichen Medien sehen darf, dass meine Überzeugung und meine Ansätze unabhängig von mir von vielen wertvollen, wirklich klugen Menschen geteilt werden und zu dem wichtigsten Thema für erfolgreiche Manager und Unternehmen im 21. Jahrhundert geworden sind.

Nur wissen dies noch nicht alle... aber es dauert nicht mehr lange.





P.S. Kennen Sie eigentlich Boris Grundl?

Boris Grundl, einer der ganz wenigen Trainer, die ich wirklich sehr schätze, hat das Vorwort zu meinem Buch (mit Meister Jumin Chen, einer der weltweit führenden Experten der inneren Heil- und Kampfkünste) geschrieben, welches den Inhalt auf den Punkt bringt und wofür ich äußerst dankbar bin. Boris Grundl durchlief eine Blitzkarriere als Führungskraft. Heute gehört er als Führungsexperte und charismatischer Kongress-Redner zu Europas Trainerelite. Er ist Management-Trainer, Unternehmer, Autor sowie Inhaber der Grundl Leadership-Akademie. Sein Erfolgs-Geheimnis: Er perfektionierte die Kunst, sich selbst und andere auf höchstem Niveau zu führen. Boris Grundl ist Gastdozent an mehreren Universitäten und motiviert auch Schüler in Großvorträgen für ein eigenverantwortliches Leben.

Buch - Vom Denken zum Fühlen - Jochen Kuhn

Das Vorwort von Boris Grundl

Was für ein erfrischendes Buch! Yiquan setzt genau dort an, wo der größte Hebel ist. Bei einem selbst. Natürlich ist das keine neue Erkenntnis. In diesem Buch geht es aber nicht ums „Kennen“ sondern ums „Können“. Was für ein Unterschied! Und Jochen Kuhn begnügt sich nicht mit Erkenntnissen. Er verbindet Erkennen mit Erleben und führt damit zur einer tieferen Einsicht. Der Sicht des Einen. Das Verständnis von Zusammenhängen wird klarer. Yiquan bietet Antworten auf einen der zentralen Gedanken von Peter Drucker: „Nur wenige Menschen sehen ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können und auch müssen. Diese Person sind sie selbst.“ Immer neue Management-Moden erklimmen den Laufsteg der Weiterbildung: Nach Läufen über glühende Kohlen folgten Outdoor Teambuildings, Feedbackfragebögen, Unternehmensleitbilder, Visionsworkshops und Pferdetrainings. Aktuell werden gerne Parallelen zwischen Management und Spitzensport gezogen. Obwohl seit einer Studie von Frau Prof. Dr. Pia-Maria Wippert (Universität Potsdam) bekannt ist, dass etwa 50.000 ehemalige Olympioniken heute unterhalb der Armutsgrenze leben. Warum? Weil sie Probleme mit der Selbstverantwortung bekommen, nachdem sie die geregelte Organisation des Spitzensports verlassen. Yiquan fördert die Selbsterkenntnis und befähigt zur mehr Selbstverantwortung. Genau deswegen sticht dieses Buch aus der Flut von Management-Ratgebern heraus. Yiquan ist eine innere Kampfkunst, die auf Persönlichkeitsentwicklung abzielt. Es geht um das eigene Lernen und Experimentieren, das „An-sich-selbst-wachsen“. Es geht darum, sich selbst zum Lehrer zu werden. Da ich seit einem Unfall im Jahr 1990 wegen einer Querschnittlähmung im Rollstuhl sitze, sind mir die Inhalte dieses Buches sehr nah. Im Leben und am Leben jeden Tag lernen, um der Beste zu werden, der man sein kann, ist ein sehr kraftvoller Weg. Denn nur wer seine innere Stärke gefunden hat, kann andere zu deren innerer Stärke führen. Und nur wer sich selbst respektiert, kann andere respektieren und damit wertschätzen. Die zahlreichen Krisen und Börsenblasen haben den Ruf nach mehr Nachhaltigkeit genährt. Der Wunsch nach tiefgreifender Transformation wird lauter. Mehr Substanz anstatt Wissensquickies. Mehr Umsetzung anstatt Ablenkung. Mehr Wirkung statt reines Wissen. Mehr Können statt Kennen. Tatsache ist, so lange es im Unternehmen läuft, geht es den Verantwortlichen weniger um Entwicklung, sondern mehr um Stabilität. Halten des Status Quo. Permanente Weiterentwicklung steht pro forma auf dem Programm, das Züchten von abhängigen Leibeigenen auf der Tagesordnung. Dass die Stärke eines jeden Einzelnen in Summe die Stärke der Organisation ausmacht, wird proklamiert, aber leider zu selten konsequent gelebt. Wenige Macher halten zu viel Macht in ihren Händen und werden so zum Flaschenhals. Aber: Die Zeit der Macher ist vorbei. Die Menschen wollen heute nicht mehr blind einem Anführer folgen, sie fordern Klarheit, Transparenz, Substanz und vor allem Sinn – von ihrem Arbeitgeber, von ihrer Arbeit, von ihrem Leben. Also bedarf es einer Führungssystematik, die klar, einfach, nachvollziehbar, transparent und wirkungsstark ist. Innerhalb dieser Systematik müssen sich Führungskräfte ihrer Führungsverantwortung erst einmal bewusst werden. Sie müssen Möglichkeiten und Grenzen der Führung von Menschen erkennen. Dann sind sie befähigt, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Genau hier setzt Jochen Kuhn mit Hilfe von Yiquan an. Was er liefert, ist einfach, klar und auf den Punkt. Keine Nebelbomben oder mystische Verklärung. Sondern pragmatisch. Er bietet praktische Tipps und schildert anhand von realen Situationen, wie Yiquan den Weg zu wirkungsvollem, einfachem und menschenfreundlichem Management eröffnet. Die Schwierigkeit dabei? Jeder muss bei sich selbst anfangen und den Prozess anstoßen. „Werden Sie der Beste, der Sie sein können!“ Ihr Boris Grundl